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Fuzzi goes Roth - Gedanken eines Ersttäters

09. Juli 2017 - Ich dachte ja das der Ironman 70.3 im Kraichgau hart war, aber das war gar nichts gegen Roth. Es war heiß, schwül und schon von anfang an sehr windig auf der Radstrecke. Harte Bedingungen, aber da mussten ja alle durch, und wie der Sprecher sagte: Keiner hat gesagt das es einfach wird.

Aber fangen wir beim schwimmen an, lief soweit ganz gut, ich wollte natürlich schneller sein, keine Ahnung wo ich die Zeit vergeudet habe. Bin keine Schlangenlinien geschwommen und es lief gefühlt auch gut. Musste nach dem schwimmen erst aufs Dixi Klo und habe ca. 6 min für den Wechsel gebraucht.

Rad fahren war so lala, mir war zu warm, falsch angezogen (!) und hatte in der 2. Runde leider einen Rad defekt. Der Auflieger hatte sich gelöst, den ich erst beheben musste. Am Solarer Berg war die Stimmung bombastisch, die Zuschauer haben uns Radfahrer regelrecht hochgeschrien. Die Verpflegung war wie gewohnt gut und von weiteren Defekten blieb ich auch verschont.

Beim loslaufen fühlte ich mich noch gut, in Roth am Mark, ca. km 11 warteten schon Michaela und Jutta auf mich. Überhaupt war dort vom Veranstalter auf einer Bühne eine richtige Party im gange. Aber das war alles nichts gegen das was im Ort Büchenbach los war, ich glaube jeder Anwohner war zum anfeuern auf den Beinen, so was habe ich noch nicht erlebt, das war eine Stimmung wie alles Feste zusammen an die ich mich erinnern kann. Einfach fantastisch. Zurück in Roth, ca. km 22, waren die Beine so langsam schwer und ich musste noch einmal zur Lände runter und noch einmal nach Büchenbach. Puh, so ein Marathon ist ganz schön lang. Die Anstiege musste ich ab jetzt gehen, ansonsten lief es immer noch rund. Keine Krämpfe oder andere "Wehwechen". Das Wetter hatte sich geändert, endlich Wolken und dann ein leichter Regen. Das Ziel rückte auch näher und kam dann schneller als ich dachte.

Der Zieleinlauf verursachte Gänsehaut, die Zuschauer feuerten uns an, jubelnden uns zu, dazu die Musik und der Sprecher der meinen Namen aufrief. Endlich da, ich hatte auch genug.... Wow, ich hatte es geschafft, nicht in meiner Wunschzeit aber gefinisht. Und meinen ersten Marathon hatte ich auch im Sack... obwohl da geht zeitlich noch was :-).

Bedanken möchte ich mich beim Veranstalter und den vielen Helfern für die tolle Organisation, die Hilfe im Wechselzelt Schwimmen/Rad und Rad/Laufen, die Anreichung der Verpflegung usw... die haben mir sogar die Socken von links auf rechts gedreht, das macht noch nicht einmal die Michaela für mich :-)

Vielen Dank auch an meinen Trainer Georg Mantyk, für die Trainingspläne und Hilfe bei die Umsetzung, der trotz meiner zahlreichen Anrufe bei Fragen zum Trainingsplan nicht aufgelegt hat-:) und immer wusste was er mir "zumuten" konnte.

Und noch einen ganz dicken Dank an die TTR08'ler an der Strecke mit ihren aufmunternden Zusprüchen, das hat angespornt und mich weitergetragen. Vielen Dank. Jetzt kommt erst mal Erholen, und endlich mal wieder ein Bier trinken.

S.V.

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